ZDF-Krimidrama „Ein Kind wird gesucht“


am Montag, 22. Oktober 2018, 20.15 Uhr.
Nach wahrem „Fall Mirco“.

Regisseur Urs Egger orientierte sich unter anderem an Einzelheiten aus dem wirklichen „Fall Mirco“, zeigt die Realität der Polizeiarbeit und das Leid der betroffenen Familie. In der ZDFmediathek ist der Fernsehfilm bereits ab Freitag, 19. Oktober 2018, 10.00 Uhr, verfügbar.
Nach seinem Fußballtraining fehlt von dem zehnjährigen Mirco jede Spur. Kommissar Ingo Thiel (Heino Ferch) verspricht den verzweifelten Eltern (Silke Bodenbender und Johann von Bülow), ihren Sohn um jeden Preis zu finden. Er stellt die bis dahin größte Sonderkommission der Nachkriegsgeschichte auf die Beine. Eine zermürbende Suche beginnt, tausende Hinweise aus der Bevölkerung werden entgegengenommen.
Als die Kleidung des Jungen gefunden wird, schwinden die letzten Hoffnungen. Dann, als kaum noch jemand an einen Fahndungserfolg glaubt und bereits laut über die Auflösung der SoKo nachgedacht wird, fügen sich dank Thiels versierten DNA- und Datenexperten verschiedene Beweisstücke zusammen, und der Täter kann gefasst werden. Er führt die Polizei zur Leiche des Kindes. Nach 145 Tagen löst Ingo Thiel sein Versprechen gegenüber Mircos Eltern ein.
Hauptdarsteller Heino Ferch, der vor den Dreharbeiten Ingo Thiel kennenlernte: „Der gemeinsame Tag war ein großes Geschenk. Ich habe einen Einblick bekommen, wie Thiel tickt, wofür er brennt. Er hat eine Menge Erfahrung, auch großen Erfolg mit seiner Arbeit und ein untrügliches Bauchgefühl.“
Die Ermittler Ingo Thiel (Heino Ferch, l.) und Mario Eckartz (Felix Kramer, 2.v.l.) treffen sich mit Sandra (Silke Bodenbender, 2.v.r.) und ihrem Mann Reinhard (Johann von Bülow, r.) an der Stelle, an der Mircos Fahrrad gesehen wurde. Copyright: ZDF/Frank Dicks

TV-Tipp: Wie die katholische Kirche mit Missbrauch umgeht



Ein Film von Eva Müller: Die Story im Ersten: Meine Täter, die Priester | 15.10.2018, 23.30 – 00.15 Uhr | Das Erste

Meine Täter, die Priester

© WDR/dpa/Jochen Lübke

Es ist der gängige Vorwurf: Die katholische Kirche deckt sexuellen Missbrauch in den eigenen Reihen, versetzt den Täter geräuschlos auf einer andere Stelle, unterstützt die Opfer nicht oder kaum. Spätestens seit dem Missbrauchsskandal 2010 sollte sich das hierzulande geändert haben: Die Kirche versprach damals Offenheit und Wiedergutmachung. 

Dieser Film zeigt wie es zwei befreundeten Priestern über fünf Jahrzehnte gelingt, unbehelligt davon zu kommen. Ihre Opfer warten bis heute auf Unterstützung. Weil die Kirchenoberen ihren Fall nur unzureichend aufklären, macht sich einer der Betroffenen selbst auf die Suche. 

Redaktion: Jo Angerer (WDR)

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